Accessoires für den Mann – Was ist „tragbar“ und was ein No-Go?

Bei den Accessoires sollten Männer von Welt tunlichst unterscheiden, ob sie diese zum Businessdress oder in der Freizeit spazieren führen. Bei strengen Dresscodes darf man nur die nötigsten Accessoires aufweisen: Armbanduhr, Brille und Ehering, außerdem Manschettenknöpfe, Krawattennadel, Krawatte und Gürtel. Viel mehr ist nicht erlaubt. Alles Genannte sollte hochwertig, seriös und zurückhaltend sein. Ähnliches gilt in Büros, wo die Dresscodes nicht so eng sind. Dafür dürfen Männer in der Freizeit tragen, was immer ihnen gefällt. Da man seinen Vorgesetzten auch im Urlaub zufällig treffen kann, achten modebewusste Männer jedoch auch dort auf ein stilsicheres Auftreten.

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Perfekt aufeinander abgestimmt
Wer seinen Kleiderschrank so organisiert, dass er kombinationsfreudig bestückt wird, kann durch die Accessoires seine persönlichen Styles definieren. Zu den Freizeit-Accessoires der modebewussten Männer dürfen auch mal bunte Loafer oder ein auffallender Gürtel zählen. Sie sollten passend zu den Basics ausgewählt werden. Man muss schließlich nicht immer ein komplettes Outfit zusammenkaufen. Stattdessen kann man mit pfiffigen Accessoires seine ansonsten harmonisch zusammengestellten Basics mit farblichen Highlights versehen. Selbst ein hellgrauer Anzug kann durch eine rote oder türkisfarbene Krawatte den richtigen Pfiff bekommen. Dazu eine lässige Aviator-Sonnenbrille zu tragen, lockert den Look nochmals auf, ohne ihn zu übertreiben. Zu Jeans und weißem T-Shirt macht sich ein Hut prachtvoll. Im Sommer 2016 sind luftdurchlässige Strohhüte angesagt. Auch Schiebermützen sind imagefördernd modisch. Bei den Freizeituhren sind schlichte Lederarmbänder oder protzige Metall-Gliederarmbänder out. Bunte Stoffarmbänder machen das Rennen. Sie wirken optisch leichter und lockerer.

Jetzt wird es uns zu bunt!
Apropos bunt: Allzu bunt sollten modebewusste Männer es nicht treiben. Hier und da ein klug gesetzter Farbakzent bei den Accessoires genügt vollkommen. Was gar nicht geht ist eine Kombination von Strohhut und Sonnenbrille. Doppelte Abschirmung kommt einer Tarnung gleich. Sie macht unnahbar. Jemand wie James Bond, smarter Gentleman durch und durch, würde diese Kombination niemals tragen. Auch Stilbrüche sollten Sie meiden. Verfolgen Sie weiter Ihren Stil, wenn er zu Ihnen passt. Ergänzen Sie ihn hier und da durch ein freizeittaugliches Accessoire, das ein echter Hingucker ist. Ein gelber Strohhut zu einem gelben Uhrenarmband und Jeanslook reicht vollkommen aus, um modische Lässigkeit zu demonstrieren. Farbige Loafer zu hellen Chinos verlangen nach einem weißen T-Shirt. Bei Flip-Flops sollten stilvolle Männer bitte die edlen Ledervarianten tragen. Bis hin zum Schlüsselanhänger oder dem Geldbeutel sollte der eigene Stil durchscheinen. Wenn ein Accessoire durch mindere Qualität oder starke Abnutzungserscheinungen herausfällt, kommt das gar nicht gut. Ein knallig orangefarbener Weekender verlangt nichts als ein schlichtes Outfit aus Jeans und T-Shirt. Bestenfalls darf man einen Gürtel aus Leder und Stoff tragen, der den Farbton dezent wieder aufnimmt.

Stilvolle und qualitativ hochwertige Accessoires
Eigentlich ist es gar nicht so schwer, seine Accessoires so zu wählen, dass man damit modisch auftrumpfen kann. Die gute alte Kleidungsregel gilt auch in Bezug auf Accessoires. Sie lautet: Weniger ist mehr. Qualität geht immer vor Quantität. Es kommt nicht auf die Menge der Accessoires an. Auch die bevorzugten Marken zählen nicht unbedingt, obwohl Edles immer Eindruck hinterlässt. Was viel wichtiger ist, ist die richtige Zurückhaltung bei der Zusammenstellung der Accessoires. Könner investieren lieber in zwei teure Accessoires als in zehn günstige, die das Outfit papageiengleich auftakeln. Ein Hingucker an der richtigen Stelle – sei es eine Krawatte, ein Gürtel oder eine Brille – betont, dass man weiß, wo es modisch lang geht.

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