Alles ist eine Frage des Preises. Praktisch jedes Auto, das hergestellt wird, ist auch zu mieten. Was die Luxusschlitten dieser Welt von Bentley über Ferrari oder Lamborghini bis hin zu einem Aston Martin kosten? Bei “Forbes Traveler” findet man Antworten.
Im 21,5-Milliarden-Dollar-Geschäft, das Autovermieter jährlich weltweit abwickeln, bilden Luxus-Karossen wahre Exoten. Man muss schon sehr genau wissen, an wen man sich wenden muss, um einen Bentley oder einen Ferrari zu mieten. Und selbst dann blitzt man womöglich ab, weil man nicht ins Kundenschema des Vermieters passt.
Wer zum Zuge kommt, erhält Fahrzeuge für jeden Zweck. Für Geschäftsreisen oder für ein romantisches Wochenende zu zweit irgendwo an der Côte d’Azur. Mitunter berichten Vermieter in „Forbes Traveler“ von Kunden, ein sündhaft teures Fahrzeug zur Probe fahren wollen, weil sie einen Kauf erwägen. Merke: Auch ein Schwerreicher kauft nicht unbedingt die Katze im Sack – wohl gerade er nicht.
5400 Dollar pro Tag
Als Faustregel gilt: Die Mietkosten pro Tag für einen extravaganten Schlitten liegen bei etwa einem Prozent der Summe, die als Preisschild auf dem Wagen angebracht ist. Will man ins oberste Regal greifen und sich einen Rolls-Royce Phantom samt Chauffeur zwölf Stunden „ausborgen“, darf man 5400 Dollar locker machen. Für einen Tag im Ferrari F430 legt man 1750 Dollar auf den Tisch des Hauses.
„Elite Rent-a-Car“ aus dem schweizerischen Genf ist einer jener Luxusvermieter, der sich seit 21 Jahren auf das Geschäft versteht. 17 Geschäftsstellen verteilen sich in ganz Europa von Monaco bis London. Vier Repräsentanzen in Dubai, Miami, Moskau und São Paulo machen aus dem Unternehmen ein weltumspannendes Netz mit 3000 Vermietungen pro Jahr. Eine Flotte von knapp 200 Fahrzeuge steht zur Verfügung; sie reicht von der S-Klasse, über diverse Porsche oder Bentley, Aston Martin bis hin zum Rolls-Royce – auf Wunsch alle mit Chauffeur.
Im legendären Im legendären Aston Martin
Wer einen Abstecher in Vergangenheit machen will, kann sich an Historic & Classic-Car-Hirers Guild (HCHG) wenden. Der größte Vermieter klassischer Fahrzeuge in Großbritannien ermöglicht Enthusiasten eine Fahrt im Aston Martin DB6 – damit ist Sean Connery als James Bond schon 1965 im „Thunderball“ (Feuerball) auf Verbrecherjagd gegangen.
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