Eine mondäne Altbauwohnung im Harvestehuder Weg in Hamburg, eine schicke Villa im Osterheideweg in Kampen auf Sylt oder vielleicht lieber ein Penthouse in der Oberföhringer Straße in München-Bogenhausen? Wer auf Luxus und Prestige steht, der wohnt in den teuersten Straßen Deutschlands genau richtig.
Im Schnitt zwischen 25.000 und 35.000 Euro pro Quadratmeter
London und New York machen es vor: Der Luxusimmobilienmarkt boomt. Wenn es auf den Finanzmärkten turbulent zugeht, widmen sich Investoren bevorzugt dem Geschäft mit Luxusimmobilien. Mittlerweile finden auch hierzulande exklusive Immobilien, die horrende Summen kosten, zunehmend Käufer. Das Angebot wird langsam knapp und die große Nachfrage wiederum treibt die Preise entsprechend in die Höhe. Diejenigen, die in ein exklusives Eigenheim investieren möchten, sollten sich beeilen und können zum Beispiel passende Luxusimmobilien über Immonet finden. Denn eine aktuelle Studie hat ergeben: Immobilien im Preissegment über 750.000 Euro werden immer beliebter, Tendenz steigend. 2011 wurden knapp 50 Prozent mehr Luxusimmobilien verkauft als noch im Vorjahr. Knapp 800 Käufer haben zugeschlagen und dafür sehr tief in die Tasche gegriffen. Prestige kostet eben! Damit trieben sie den Umsatz um gut 37 Prozent nach oben, circa 980 Millionen Euro ließen sich die Luxus-Liebhaber ihre Immobilien insgesamt kosten. Dieser kostspielige Trend lässt die Preise voraussichtlich um mindestens 4 Prozent steigen – wohl dem, der genug Kleingeld hat. Für Ottonormalverbraucher steigen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen – in der niedrigen Preisklasse wohlgemerkt – um schlappe 1,2 Prozent.
Trend zum edlen Heim in Innenstadtlage
Nicht mehr die Villa am See oder das Gutshaus auf dem Land soll es sein, der Trend geht vielmehr zu Town- und Penthäusern in belebter Innenstadtlage, so die Studie. Sieben Städte wurden untersucht, sogenannte A-Städte: Hamburg, München, Berlin, Köln, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Und die Innenstadtlage der bayrischen Hauptstadt ist der Hotspot schlechthin bei den Luxus-Käufern. Hier wechselten 2011 gut 141 Prozent mehr Immobilien den Eigentümer als im Vorjahr, 100 Millionen Euro wurden umgesetzt. Zwischen 25.000 und 35.000 löhnen die Käufer im Schnitt pro Quadratmeter für eine deutsche Luxusimmobilie. Hamburg und München stehen aber nach wie vor an der Spitze der Luxusimmobilien-Charts. Berlin und Düsseldorf holen aber allmählich auf und Penthouse, Loft, Villa und Co. auf Sylt, in Baden-Baden oder Konstanz sind mittlerweile auch schwer gefragt. Klar, in den genannten A-Städten wird’s langsam eng. Internationale Käufer sind aber noch nicht wirklich auf den Geschmack gekommen – und wenn, dann kommen sie aus EU-Ländern, zum Beispiel Spanien, Niederlande oder Großbritannien. Die Mehrheit Investoren kommt aus Deutschland. Manager, Investmentbanker, Partner großer Anwaltskanzleien und äußerst erfolgreiche Geschäftsleute legen Unsummen auf den Tisch, um eine exklusive Immobilie ihr Eigen nennen zu können.
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